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Ganzkörperhyperthermie
"Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile euch alle Krankheiten"
Parmenides ca. 500 v.Chr.
Die Wärmeregulation ist ein wesentliches Merkmal des Lebens. Der gesunde Organismus reagiert auf Krankheit erzeugende Reize mit abgestuften Temperaturerhöhungen. Wie z.B. mit einer lokalen Entzündungsreaktion, bei der das entzündete Gebiet wärmer ist als die Umgebung. Auf einen stärkeren Reiz reagiert der ganze Körper durch Temperaturerhöhung, also mit Fieber. In akuten Fällen steigt das Fieber sehr hoch an und leitet dadurch eine verstärkte Immunantwort ein. Der Körper versetzt sich so selbst in die Lage zu gesunden.
Entsprechend kann die künstliche Erhöhung der Körperkerntemperatur (Fieber) die blockierten Selbstheilungskräfte bei chronischen und bösartigen Prozessen nachhaltig anregen. Durch Fieber wird die so genannte Immunkaskade aktiviert (u.a. vermehrte Ausschüttung von Interleukin1, Tumornekrosefaktor, Anstieg der Lymphozyten- und Makrophagenzahl).
Die Ganzkörperhyperthermie
- richtet sich nicht nur gegen Symptome, sondern beeinflusst Fehlregulationen im Gesamtorganismus
- fördert Reparatur- und Regenerationsprozesse in jeder Zelle und im gesamten Zwischenzellbereich, insbesondere auch in wenig durchbluteten Geweben
- fördert die Aufnahme medikamentöser Substanzen (z.B. Vitamin C-Hochdosistherapie)
- je nach Temperaturbereich fördert das Fieber eine Immunmodulation (bes. für Rheuma, Fibromyalgie) oder eine starke Immunsystemaktivierung
- bewirkt auch in tiefsten, schwer zugänglichen Muskelschichten nachhaltige Entspannung
- greift eines der ältesten überlieferten Heilprinzipien auf
Es gibt noch weitere wichtige Indikationen! Bitte sprechen Sie mich persönlich darauf an.
Sehen Sie hier einen Mitschnitt von Enrico Thieles Vortag beim 7. Deutschen Alternativen Krebstag am 6. Oktober 2007 in Stuttgart zum Thema "Mit Fieber gegen Krebs".
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